Einen spannenden Einblick in die heimische Tierwelt erhielten die Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs der Emmy-Noether-Schule bei einem Ausflug in den Naturgarten von Alfons Fremming. Bereits zum fünften Mal in Folge führte der Naturwissenschaftsunterricht die Klassen in das grüne Paradies des engagierten Tierfreundes, der seinen Garten in ein Refugium für Amphibien und Reptilien verwandelt hat.
Dort konnten die Kinder hautnah heimische Wildtiere wie Feuersalamander, Bergmolche, Ringelnattern, Kreuzottern, Smaragdeidechsen und viele weitere Arten beobachten. In großzügigen Freilandterrarien leben rund 20 heimische Amphibien- und Reptilienarten möglichst artgerecht und unter naturnahen Bedingungen – ein seltener Anblick, der bei den jungen Naturforschern für Staunen sorgte.
Besonders beeindruckt zeigten sich die Kinder von der Vielfalt der wechselwarmen Tiere, die sich perfekt an ihre Umwelt anpassen. Passend zu den Unterrichtsthemen „Tiere und Pflanzen im heimischen Wald“ sowie „Temperatur, Wärme und Wetter“ konnten sie beobachten, wie sich viele Tiere aufgrund der trockenen Witterung in den Boden zurückgezogen hatten.
Für viele Kinder waren gerade die Schlangen das Highlight des Tages. Sie durften diese Tiere nicht nur aus nächster Nähe betrachten, sondern sogar vorsichtig eine der Schlangen streicheln – ein unvergessliches Erlebnis. Auch ein Feuersalamander-Jungtier zog die Blicke auf sich.
Neben dem Kennenlernen der Tierarten stand auch der Naturschutz im Mittelpunkt des Besuchs. „Viele Kinder wissen gar nicht, welche Tiere in ihrer Umgebung leben und wie sie ihnen helfen können“, erklärt Alfons Fremming. Ihm ist es ein besonderes Anliegen, das Bewusstsein für den Schutz und den respektvollen Umgang mit der heimischen Tierwelt zu fördern.
